Wer bin ich?

Hallo lieber Hundefreund.

Mein Name ist Hugo. Ich weiß zwar nicht, was sich mein Frauchen bei dem Namen gedacht hat, aber so ist es nun mal.

Wenn du Lust hast erzähle ich dir ein paar kleine Geschichten aus meinem Leben und vielleicht kannst du ein paar Tipps für deinen Vierbeiner gebrauchen.

Bevor ich zu meinem Frauchen kam, hatte ich ein sehr durchwachsenes Leben. Ich bin kein reinrassiger Hund. Meine Mutter ist ein Bobtail und mein Vater hat uns schon vor meiner Geburt verlassen. Ich war also kein geplanter Welpe und wurde dementsprechend behandelt. Einzelheiten will ich nicht schildern, da es immer noch sehr weh tut darüber zu reden. Die lieben Menschen von Happy Doc in Ungarn haben mich in einem erbärmlichen Zustand gefunden und alles getan mir ein anständiges Leben zu bieten und eine neue Familie zu finden. So bin ich zu meinem Frauchen nach Deutschland gekommen. Sie hat mir gesagt, dass sie mich in einem Film von Happy Doc im Internet gesehen und sich sofort in mich verliebt hat. Das nennt ihr Liebe auf den ersten Blick. Ich auch!
Trotzdem war es anfangs nicht leicht für mich. Wieder einmal eine neue Umgebung und deutsch musste ich auch lernen, aber mein Frauchen hat mir mit viel Liebe sehr dabei geholfen. Ich bin außerordentlich dankbar dafür und gebe die Hingabe für mich, mit allem was ich habe, zurück.

Verantwortung

Heute will ich dir einen kleinen Denkanstoß über Verantwortung geben – Verantwortung gegenüber uns Tieren.

Immer pünktlich zur Urlaubszeit füllen sich die Tierheime mit meinen Artgenossen und anderen Tieren. Muss das sein? Ihr Menschen seid doch mit Intelligenz ausgestattet und allen anderen so überlegen. Da kauft ihr euren Kindern ein Haustier, welches nach 3 Wochen nicht mehr interessant ist und weiterhin Arbeit bereitet. Wisst ihr nicht schon vorher, dass ihr in Urlaub fahrt? Kann man einen Hund nicht mitnehmen? Aber anders als eine Puppe oder ein Spielzeugauto sind wir lebende und fühlende Geschöpfe. Du musst uns nur einmal in die Augen schauen, dann weißt du was ich meine. Am schlimmsten sind die Menschen, die ihren Hund an der Autobahn anleinen und zurücklassen. Versuche dich mal in deine Kindheit zurück zu setzen, so mit 4 bis 5 Jahren. Du lebst ein unbeschwertes Leben in deiner Familie. Jetzt stell dir vor, eines frühen Morgens nimmt dich dein Vater, setzt dich ins Auto, fährt auf die Autobahn und bindet dich am Hals an der Leitplanke an. Der Autoverkehr wird immer mehr. Hunderte Fahrzeuge rasen an dir vorbei und selbst wenn dir jemand helfen möchte kann er es nicht, weil er einen Unfall provozieren würde. Du bekommst unsägliche Angst und du hast nichts zu essen und zu trinken. So fühlt sich ein Hund, der ausgesetzt wird.

Hundeerziehung

Beim Thema Hundeerziehung scheiden sich oft die Geister. Für mich ist es das wichtigste, dass die Erziehung vollkommen gewaltfrei stattfindet. Die menschliche Intelligenz sollte doch in der Lage sein, uns Vierbeiner richtig zu erziehen.

Wo liegen die Probleme?

  • Ziehen beim Leinengang
  • Ungewissheit über die Reaktion des Hundes bei der Begegnung mit Menschen und anderen Hunden
  • Der Hund jagt Hasen und andere Tiere und reagiert auf keine Signale

Sie kennen das? Dann klicken Sie ganz schnell auf folgendes Bild.